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Lückenblatt Jom Kippur
In dem ersten Monat des Jüdischen Kalenders (....................) gibt es zwei
Feiertage: ........................................... und Jom Kippur. Rosch ha-Schana ist für die Juden
das ................................... Sie feiern "Neujahr" nach Einbringen der Ernte. Jom
Kippur ist der Höhepunkt der zehntägige ............................, die am Neujahrstag beginnt.
Er ist der höchste und heiligste Feiertag des Jahres. An diesem Tag soll Gott
über die Bestimmung jedes einzelnen Gläubigen im folgenden Jahr entscheiden.
Dabei gehen die Juden in sich und denken über ihre Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft nach. Sie bekennen sich ihrer
............................................., die sie gegen
Gott, ihre Mitmenschen und sich selbst begangen haben und beten dafür, dass
Gott ihnen verzeiht. Dieser Versöhnungstag beginnt am Abend des Vortages (Erew
Jom Kippur) und endet mit dem Sonnenuntergang des darauffolgenden Tages. An
diesem Tag treten besondere Riten, die an die Sabbatvorschriften erinnern, in
Kraft. Dabei muss jeder Jude, egal ob Mann oder Frau, Sohn vom zwölften und Mädchen
vom elften Lebensjahr an, mit Ausnahme von .................................... daran teilnehmen.
Spezielle Vorschriften für den Versöhnungstag sind zum Beispiel:
- weder ....................................... zu sich nehmen
- weder Lederschuhe noch Stiefel tragen
- sich weder baden noch waschen, sondern nur die Finger und die Augen
befeuchten
- sich weder mit Öl noch wohlriechendem Wasser und dergleichen einreiben
- und sich auch sonst keinen Genuss gönnen.
An Erew Jom Kippur versucht der Jude mit seiner Umwelt ins Reine zu kommen,
bevor er am Versöhnungstag selbiges mit ................... versucht. An diesem Abend wird das
letzte Essen zu sich genommen, wobei man starke Würzung und schwere Speisen
meidet. Danach beginnt das ......................... bis zum darauffolgenden Sonnenuntergang. Nach
dem Essen wird in der Synagoge der .......................... abgehalten. Er ist der längste und
bedeutendste aller abendlichen Gottesdienste. Er beginnt mit einer ergreifenden
Eingangsmelodie, der Kol Nidre, wonach auch dieser Gottesdienst bezeichnet
wurde. Dabei erscheinen die Männer in ihren zukünftigen Leichenhemden und
einem Tallit darüber. Die Kinder werden vor dem Gang in die Synagoge von ihren
Eltern gesegnet. Dieser Gottesdienst besteht aus Gelübden, welche der
.............................. vorträgt und anschließend noch zweimal wiederholt. Dabei wird sein
Gesang immer lauter und eindringlicher. An Jom Kippur dauert der Gottesdienst
den ganzen Tag lang und wird ohne Unterbrechung vollzogen. Dieser wird als
Achamnu bezeichnet. An diesem Tag wird fastend, unbeschuht und ins Totenkleid
gehüllt, gebetet. Achamnu besteht aus Sündenbekenntnissen, welche nach
alphabetischer Reihenfolge in alter hebräischer Weise geordnet sind und nach
angemessenen Melodien vorgetragen werden. Am Abend, wenn die Folge von Gebeten
abgeschlossen ist, wird der ............................. geschlossen und der
.................................... bläst
einen einzigen langgezogenen Ton, den Schlusston. Jom Kippur ist nun zu Ende. Nach Sonnenuntergang spricht ein Mann aus der Gemeinde das allgemeine
Abendgebet. Dabei werden Totenkittel und Tallit ausgezogen und zusammengelegt.
Jeder wünscht dem anderen ein gutes Jahr und geht nach Hause, um sich von dem
Tag zu erholen. In den Geboten steht, dass am gleichen Abend nach Jom Kippur schon die ersten
Vorbereitungen für das Freudenfest ........................ getroffen werden sollen.
Lösungsblatt Jom Kippur
In dem ersten Monat des Jüdischen Kalenders (Tschiri) gibt es zwei
Feiertage: Rosch ha-Schana und Jom Kippur. Rosch ha-Schana ist für die Juden
das Neujahrsfest. Sie feiern "Neujahr" nach Einbringen der Ernte. Jom
Kippur ist der Höhepunkt der zehntägige Bußzeit, die am Neujahrstag beginnt.
Er ist der höchste und heiligste Feiertag des Jahres. An diesem Tag soll Gott
über die Bestimmung jedes einzelnen Gläubigen im folgenden Jahr entscheiden.
Dabei gehen die Juden in sich und denken über ihre Vergangenheit, Gegenwart und
Zukunft nach. Sie bekennen sich ihrer Sünden und
Fehler, die sie gegen
Gott, ihre Mitmenschen und sich selbst begangen haben und beten dafür, dass
Gott ihnen verzeiht. Dieser Versöhnungstag beginnt am Abend des Vortages (Erew
Jom Kippur) und endet mit dem Sonnenuntergang des darauffolgenden Tages. An
diesem Tag treten besondere Riten, die an die Sabbatvorschriften erinnern, in
Kraft. Dabei muss jeder Jude, egal ob Mann oder Frau, Sohn vom zwölften und Mädchen
vom elften Lebensjahr an, mit Ausnahme von Schwerkranken daran teilnehmen.
Spezielle Vorschriften für den Versöhnungstag sind zum Beispiel:
- weder Speise noch Trank zu sich nehmen
- weder Lederschuhe noch Stiefel tragen
- sich weder baden noch waschen, sondern nur die Finger und die Augen
befeuchten
- sich weder mit Öl noch wohlriechendem Wasser und dergleichen einreiben
- und sich auch sonst keinen Genuss gönnen.
An Erew Jom Kippur versucht der Jude mit seiner Umwelt ins Reine zu kommen,
bevor er am Versöhnungstag selbiges mit Gott versucht. An diesem Abend wird das
letzte Essen zu sich genommen, wobei man starke Würzung und schwere Speisen
meidet. Danach beginnt das Fasten bis zum darauffolgenden Sonnenuntergang. Nach
dem Essen wird in der Synagoge der Kol Nidre abgehalten. Er ist der längste und
bedeutendste aller abendlichen Gottesdienste. Er beginnt mit einer ergreifenden
Eingangsmelodie, der Kol Nidre, wonach auch dieser Gottesdienst bezeichnet
wurde. Dabei erscheinen die Männer in ihren zukünftigen Leichenhemden und
einem Tallit darüber. Die Kinder werden vor dem Gang in die Synagoge von ihren
Eltern gesegnet. Dieser Gottesdienst besteht aus Gelübden, welche der
Vorsprecher vorträgt und anschließend noch zweimal wiederholt. Dabei wird sein
Gesang immer lauter und eindringlicher. An Jom Kippur dauert der Gottesdienst
den ganzen Tag lang und wird ohne Unterbrechung vollzogen. Dieser wird als
Achamnu bezeichnet. An diesem Tag wird fastend, unbeschuht und ins Totenkleid
gehüllt, gebetet. Achamnu besteht aus Sündenbekenntnissen, welche nach
alphabetischer Reihenfolge in alter hebräischer Weise geordnet sind und nach
angemessenen Melodien vorgetragen werden. Am Abend, wenn die Folge von Gebeten
abgeschlossen ist, wird der Toraschrein geschlossen und der
Schofarbläser bläst
einen einzigen langgezogenen Ton, den Schluss- ton. Jom Kippur ist nun zu Ende. Nach Sonnenuntergang spricht ein Mann aus der Gemeinde das allgemeine
Abendgebet. Dabei werden Totenkittel und Tallit ausgezogen und zusammengelegt.
Jeder wünscht dem anderen ein gutes Jahr und geht nach Hause, um sich von dem
Tag zu erholen. In den Geboten steht, dass am gleichen Abend nach Jom Kippur schon die ersten
Vorbereitungen für das Freudenfest Sukkot getroffen werden sollen.
verfasst von: Eva Bäger
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